Beschreibung
Das
"Jahrbuch für das Erzgebirge" versteht sich neben seiner Funktion als Kalender
und Nachschlagewerk als erstklassiger Lesestoff über zwölf Monate hinweg. Die
einzelnen Beiträge thematisieren im Allgemeinen ein weites Feld und stehen immer
in Bezug zu unserer Region. 2012 liegt der Hauptaugenmerk dabei auf Schulen im
Erzgebirge.
Diese
sind in erster Linie immer ein Ort des Lernens, der Bildung und Erziehung
gewesen und vorerst kamen dafür nur Handwerker- oder Kantorenstuben in Frage.
Doch mit der Einführung der allgemeinen Schulpflicht in Sachsen wurden Mitte des
19. Jahrhunderts eigene Schulgebäude notwendig. Selbst kleinste Gemeinden
errichteten sie, um den Kindern des Ortes lange Schulwege zu ersparen - für
das Erzgebirge ein ernstzunehmendes Argument.
Für
diese Vorhaben mussten die Kommunen beträchtliche Mittel aufbringen, um mit
entsprechendem architektonischem Anspruch ihre Schule bauen zu können. Und den
Schülern sollte schon damit bewusst werden, dass sie ein besonderes Gebäude
betraten, mit dem sie sich zeitlebens identifizieren konnten. Noch heute sind
also die Schulgebäude überall Zeugen eines bedeutsamen kulturellen
Prozesses.









